1. Spieltag Landesklasse Süd

SV DÖBERN - SG FRIEDERSDORF 6:0 (2:0)

Der SV Döbern startet mit einem deutlichen 6:0-Heimerfolg in die neue Spielserie.
Dabei gab es vor Anpfiff noch ein ordentliches Durcheinander, als man erfuhr, dass Neuzugang und Stammtorhüter R.Kaubitzsch, eine Rote Karte aus vorangegangenener Spielzeit absitzen musste. Kurzerhand wurde Towarttrainer R.Wetzke ins Tor beordert und verlebte einen ruhigen Nachmittag. 
Döbern von Beginn an mit viel Ballbesitz und guten Möglichkeiten. Folgerichtig die 1:0-Führung in der 8. Minute, als M.Jäckel eine Hereingabe verwerten konnte. 
Nach einer Unsicherheit des Friedersdorfer Keepers nutzte, der sich an diesem Tag in Topform präsentierende, M.Jäckel die nächste Chance zum 2:0.
In der Folgezeit wurden vom Gastgeber mehrere Möglichkeiten zum Führungsausbau fahrlässig vergeben. 
Das rächte sich beinahe als Friedersdorf kurz vor der Halbzeit mit ihrer ersten und einzigen Chance fast zum Anschlusstreffer kamen.
Torhüter R.Wetzke und D.Blechstein konnten im Verbund in allerletzter Not klären. 
Direkt nach der Pause erhöhte M.Kleiber mit einem schönen Volley zur 3:0-Vorentscheidung.
Döbern danach weiter torhungrig. M.Zeschke und zweimal E.Grabowski trafen in der Restzeit zum standesgemäßen 6:0-Endstand. 
Am Ende ein gelungener und nie wirklich gefährdeter Auftaktsieg für den SVD unter dem neuen Trainer S.Schiller.

2. Spieltag Landesklasse Süd

FSV GLÜCKAUF BRIESKE/SENFTENBERG II - SV DÖBERN 0:6 (0:2)

Döbern bleibt auch im zweiten Punktspiel ohne Gegentor und kann den nächsten Kantersieg bei der Reserve von Brieske/Senftenberg einfahren.
Im Vergleich zum letzten Heimspiel musste der SVD aus verschiedenen Gründen auf mehrere Spieler verzichten. Dabei wurde die Startelf auf insgesamt 6 Positionen getauscht.
Der Beginn der Partie war recht ausgeglichen, mit Feldvorteilen für die Gäste. Dabei hatte aber Brieske die erste dicke Chance, als P.Wedekind frei vor R.Kaubitzsch auftauchte, dieser aber stark parierte. 
Nach 24 Minuten dann die erlösende Führung für Döbern, als W.Mrosk nach einer Ecke am langen Pfosten einnickte.
Zu einem moralisch wichtigen Zeitpunkt erhöhte E.Grabowski mit einem herrlichen 20m-Freistoß auf 0:2 kurz vor der Pause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte überließ der SVD den Gastgebern mehr den Ball und lauerte auf schnelles Umschaltspiel. Man erarbeitete sich Chancen zum vorentscheidenden 3:0, diese konnten aber nicht konsequent genutzt werden. Und so hatte man Glück, als Mitte der 2. Halbzeit ein Angriff von Brieske nicht zum Anschlusstreffer führte, wobei die Gastgeber sogar auf Elfmeter (möglicherweise berechtigt) reklamierten. 
Negativer Höhepunkt war dann ein unglücklicher Zusammenstoß von E.Grabowski mit K.Sieber, wobei dieser sich schwerer verletzte. Von unserer Seite wünschen wir natürlich alles Gute und eine schnelle Genesung! 
In den Schlussminuten fackelte der SVD dann, auch aufgrund der frischen Einwechselspieler, nochmal ein Offensivfeuerwerk ab und schlug gegen einen müden Gastgeber noch 4 mal zu.
E.Grabowski machte mit 3 weiteren Treffern (u.a ein Foulelfmeter) seinen 4er-Pack perfekt und auch M.Jäckel belohnte sich mit einem Tor, nach einer tollen Kombination.

SV DÖBERN - FICHTE KUNERSDORF 4:0 (1:0)

Der SV Döbern verteidigt mit dem nächsten Zu-Null-Sieg gegen Fichte den Platz an der Spitze.
Die Partie begann mit viel Ballbesitz für den SVD, der sich in der ersten Hälfte schwer tat, gefährlich vor das Kunserdorfer Tor zu kommen. Die Gäste machten es nicht schlecht, schoben defensiv immer wieder in eine 5-er Kette und machten die Räume sehr eng. Eine Art Dosenöffner war dann das Kopfballtor von L.Hartelt kurz vor der Pause, als der Kunserdorfer Keeper sich bei einer Flanke von J.Mrosk verschätzte.
Offensiv wurde Fichte in der 2. Halbzeit etwas aktiver, kassierte aber direkt nach dem Pausentee das 2:0 durch einen satten 20m-Schuss von E.Grabowski. Damit begann das Spiel auf ein Tor und Döbern presste in der Folgezeit immer höher. Neben zahlreichen vergebenen Chancen konnte E.Grabowski mit einem Foulelfmeter und C.Heinke per Kopfball nach einer Ecke den 4:0 Endstand herstellen.

SV EINTRACHT ORTRAND - SV DÖBERN 1:5 (0:4)

Döbern reichen starke 8 Minuten um Ortrand den Zahn zu ziehen und den nächsten Dreier einzufahren. Dabei hielten die Gastgeber in einem temporeichen Spiel die erste halbe Stunde gut mit. Bitter für Döbern der frühe Ausfall von M.Jäckel, der bereits nach 20 Minuten das Feld verletzungsbedingt wieder verlassen musste. In der 33. Minute köpfte W.Mrosk mit einer Kopf-Knie-Produktion zur umjubelten Führung. Kurz danach nutzte E.Grabowski in gewohnter Torjägermanier einen Fehler des Ortrander Schlussmann, als dieser nach einem langen Ball im Dribbling den Ball verlor. Es ging nun Schlag auf Schlag und Ortrand bekam bis zur Pause kaum noch Zugriff auf das Spiel. P.Unversucht erhöhte in der 37. Minute mit einem herrlichen Freistoß in den Winkel auf 3:0. Nur vier Zeigerumdrehungen später erzielte L.Hartelt den 4:0-Pausenstand. Neben der guten Chancenverwertung des SVD mussten die Gastgeber dem hohen Tempo der ersten Minuten Tribut zollen und so war die Partie zur Pause eigentlich schon entschieden.
Doch in der 50. Minute wurde ein Foul mit Ellenbogenschlag gegen F.Dost vom Schiedsrichtergespann nicht geahndet, wodurch sich SVD-Keeper R.Kaubitzsch zu einer unsportlichen Äußerung hinreißen ließ. 
Schiedsrichter D.Preibisch zog folgerichtig die rote Karte, verlor aber in den folgenden, wilden Minuten etwas den Faden. Döbern also 40 Minuten in Unterzahl. M.Lehmann, eigentlich gelernter Linksverteidiger, fortan im Tor und dieser machte seine Sache ordentlich. 
Ortrand versuchte nochmal alles, kam jedoch trotz Überzahl eher selten gefährlich vors Tor. 
Döbern versuchte es mit einigen Kontern und langen Bällen. Eine tolle Kombination über rechts brachte N.Koschitza in den Rücken der Abwehr und E.Grabowski konnte mustergültig zum 5:0 vollenden. Kurz danach fing der SVD dann doch noch das erste Gegentor der laufenden Saison, als K.Fiedler nach einem Eckball auf den kurzen Pfosten zum 1:5-Endstand traf. 
Döbern gewinnt damit die nächste Partie (trotz Unterzahl) recht souverän und darf weiter von der Tabellenspitze grüßen!